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Kurzbahnmeisterschaften NRW in Wuppertal

Wirklich ein strammes Programm unserer „Profis“ im Wasser

Letztes Wochenende in Wuppertal zu den Kurzbahnmeisterschaften, dann am kommenden Wochende (16. Nov. 2019) 32. Pokalschwimmfest hier in Minden, dann am 7. Und 8. Dezember die OWL Meisterschaften in Schloß Holte Stukenbrock und dann noch vielleicht die Deutschen Meisterschaften in Berlin?

Doch nun zu den Ergebnissen bei der NRW-Kurzbahnmeisterschaft in Wuppertal. . Obwohl Schwimmen im Allgemeinen als Einzelsportart wahrgenommen wird, stand für Cheftrainer Martin Gräper die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams im Vordergrund: „Wir haben hier viele Höhepunkte erlebt, aber die Motivation und das Auftreten in den Staffeln war schon etwas Besonderes.“ So reisten Melissa Urban und Erika Sharra ausschließlich für ihre Staffeleinsätze an. Urban startete in der Mixed-Staffel über 4x50 Meter Freistil und – wie auch Sharra – über die 4x50 Meter Lagen der Damen.

„Alle Staffeln haben ihre Meldezeiten, teils deutlich, unterboten. Jeder, egal ob Einzelstarter oder nicht, hat sich voll reingehangen und ist gute Zeiten geschwommen. Da hat sich keiner ausgeruht“, so Gräper. Mit Platz acht über 4x50 Meter Lagen in 01:48,58 Minuten erreichten René Pascal Knott, Merlin Biastoch und Ben sowie Tom Chytrek das beste Mindener Staffelergebnis. Den von Gräper beschriebenen Team-Spirit aber spiegelte besonders Jessica Muszynski (Jahrgang 1998) wider. Während sie mit 32,63 Sekunden über die 50 Meter Rücken im Einzelwettkampf trotz Trainingsrückstandes bereits eine tolle Zeit schwamm, holte sie als Startschwimmerin über die 4x50 Meter Lagen alles aus sich heraus und war nochmal elf Hundertstel Sekunden schneller.Ebenso mit jeweils einem Einzelstart waren Alina Barg (1996) und Nils Renner (2002) vertreten. Barg zeigte sich stark über die 50 Meter Brust mit einer persönlichen Saisonbestzeit von 36,16 Sekunden. Renner trotzte der krankheitsbedingt sehr reduzierten Vorbereitung und überraschte in 29,65 Sekunden über die 50 Meter Rücken mit Rang elf in der Jahrgangswertung.

Auf sechs Strecken hatte sich Mindens jüngste Starterin Maria Baade (2005) für die Einzelwettkämpfe qualifiziert. Dreimal schaffte sie es unter die ersten zehn ihres Jahrgangs. Über 50 Meter Freistil kam sie nach 28,56 Sekunden als Zehnte ins Ziel, schlug nach 32,55 Sekunden über 50 Meter Rücken als Siebte an und erreichte mit Platz fünf über 100 Meter Lagen in 1:10,57 Minuten ihre beste Platzierung. Viermal in die Top Ten seines Jahrgangs schwamm Ben Chytrek (2003) und hinterließ mit drei persönlichen Bestzeiten einen starken Eindruck. Mit 01:00,15 Minuten über die 100 Meter Schmetterling und 28,69 Sekunden über die 50 Meter Rücken belegte er jeweils Rang acht. Der siebte Platz gelang ihm über die 100 Meter Rücken in 01:01,83 Minuten und über die 50 Meter Rücken wurde er in 27,12 Sekunden Sechster seines Jahrgangs. Sein Bruder Tom (2000) stellte sich bei drei Einzelstarts der gesamten Konkurrenz in der offenen Wertung und zeigte durchweg gute Leistungen. Mit seinen technischen Fähigkeiten konnte René Pascal Knott glänzen. Ungefährdet erreichte er über die 50 und 100 Meter Rücken das Finale der besten zehn Schwimmer aus den Vorläufen. In den Entscheidungen belegte er dann über die längere Distanz in 57,37 Sekunden Platz sechs und auf der Kurzstrecke in 26,62 Sekunden Rang fünf.

Gemessen an den Platzierungen, stellte Mindens Merlin Biastoch (2000) den absoluten Höhepunkt der Landesmeisterschaften dar und konnte seinen Trainer wieder einmal überraschen und ins Staunen versetzen. Bei allen drei Einzelstarts gelang ihm der Einzug ins Finale. Während er zunächst als Siebter des Endlaufs über die 50 Meter Brust die Siegerehrung aus der Ferne betrachtete, war er bei der Ehrung der 100 und 200 Meter Finals der Brustlage ganz nah dabei. Auf der langen Strecke bestätigte er in 02:20,78 Minuten als Dritter das Ergebnis der Vorläufe. In der Vorentscheidung über die 100 Meter Brust mit 01:05,06 Minuten noch Vierter, verbesserte er sich im Endlauf um mehr als eine halbe Sekunde, ließ damit einen weiteren Konkurrenten hinter sich und belohnte sich auch hier mit Bronze. „Die 200 Meter waren ein fast perfektes Rennen. Ich hatte nicht erwartet, dass er zu diesem Saisonzeitpunkt schon so weit ist. Merlin hat sich hier zurecht für seinen Trainingsfleiß belohnt“, zeigte sich MTV-Coach Gräper begeistert.

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