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Die Etikette Regeln

Das Wichtigste in diesem Sport sind Kleidung und Körperpflege. Vor allem im Kampfsportbereich hat man häufig Körperkontakt mit seinem Trainingspartner. Saubere Hände und Füße, sowie kurzgeschnittene Nägel (Verletzungsgefahr) sollten daher selbstsverständlich sein. Ebenso saubere Kleidung.

Die Matte wird nicht mit Schuhen betreten. Auch nicht als Prüfer,Kampfrichter usw. Auf die Tatami geht es nur barfüßig oder mit speziellen Mattenschuhen.

Beim Training wird eine sauberer und ordentlicher Gi (Kampfsportanzug) getragen. Anfänger können zum Reinschnuppern in die Sportart auch saubere, normale Sportsachen anziehen. Zum Anzug gehört auch immer ein Gürtel, je nach Kyu- (Schüler) oder Dan-Grad (Meister) von weiß bis schwarz. Vor dem Training sollten lange Haare eng zusammen gebunden werden und zur eigenen Sicherheit müssen alle Schmuckstücke, Armbänder, Uhren, Ringe, Ohrringe vor dem Training abgelegt werden, da durch sie ansonsten Verletzungen verursacht werden können.

Betritt ein Budoka (Kampfsportler) ein Dojo (Trainingshalle), so verbeugt er sich (Gruß) und bezeugt damit, dass er bereit ist die Regeln des Dojos anzuerkennen. Alle Trainingsteilnehmer stellen sich zum Angrüßen auf der Matte gegenüber dem Sensei Lehrer) auf. Der höchstgraduierte Kyu- oder Dan-Grad steht vom Sensei gesehen links. Die anderen Teilnehmer stellen sich in absteigender Gürtelfarbe an seiner linken Seite auf. Zusammen mit dem Sensei knien die Trainingsteilnehmer ab. Dabei ist der Oberkörper aufrecht, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln, der Atem geht ruhig. Der Sensei verkündet "Mokuso" (frei für "Meditation/Konzentration") Alle Teilnehmer schließen die Augen und bereiten sich geistig auf das Training vor. Dann kommt das Kommando "Mokuso Jame" ("Meditation stoppen oder beenden") worauf die Augen wieder geöffnet werden.Der höchstgraduierte Schüler gibt das Kommando "rei" (Gruß), worauf sich alle im Sitz verbeugen. Man legt bei der Verbeugung die Hände vor die Knie auf die Matte und beugt Kopf und Oberkörper vor. Wenn sich alle Teilnehmer wieder zum Sitz aufgerichtet haben erhebt sich zuerst der Sensei dann stehen alle Schüler, beginnend mit dem höchstgraduierten auf und machen eine Verbeugung.

Kommt jemand zu spät zum Unterricht, so meldet er sich beim Trainer an. So behält dieser stets den Überblick. Grüßt die Gruppe gerade an, so wartet man bis sie fertig ist. Nie die Matte betreten wenn angegrüßt wird. Wer beim Angrüßen nicht da war, verbeugt sich bevor er die Matte betritt. Ein Trainingsteilnehmer sollte während des Trainings das Dojo nicht einfach verlassen, sondern sich beim Lehrer oder Betreuer abmelden. Vor allem bei Kindern ist das wichtig, damit der Lehrer erkennen kann, ob evtl. eine Verletzung Grund für den Trainingsabbruch ist. Am Ende des Trainings erfolgt wieder eine Grußzeremonie wie am Beginn. Diesmal nicht mit dem Ziel sich auf das Training einzustimmen, sondern um das Training noch einmal im Geiste zu betrachten. Beim Verlassen des Dojos verneigt man sich wieder.

Das absolute NoGo : Völlig daneben ist es den jeweiligen Trainer auf der Matte zu kritisieren.Das zeugt von absolut mangelndem Respekt dem Trainer gegenüber. Man kann gern anderer Meinung sein und das in Ruhe mit dem Trainer besprechen. Eventuell kann man ja wirklich einen neuen Kniff bei einer Technik. Trainer sind nie perfekt und wissen das auch. Aber so etwas macht man nie während alle zusehen und der Trainer gerade etwas erläutert.  Nachfragen immer, Kritisieren bitte im persönlichen Gespräch, nie vor der Gruppe.

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