Turnen im SVM

Aktuelle Infos aus der Turnabteilung

Klassenerhalt der Turnerinnen in der Gauliga 2 gesichert

20.06.2022

Der letzte Wettkampf der Saison sollte für die frisch aufgestiegene Mindener Mannschaft noch einmal richtig spannend werden.Laut Reglement dürfen die Plätze 1 bis 4 an der Relegation zur nächsthöheren Liga teilnehmen und können somit nicht absteigen. Die Plätze 5 bis 8 hingegen müssen im nächsten Jahr zunächst um den Klassenerhalt kämpfen.Während auf den ersten beiden Plätzen, durch die Ergebnisse der beiden vorangegangenen Wettkämpfe, eigentlich keine Überraschung erwartet wurde, waren die Plätze 3 bis 5 dagegen völlig offen.Mit dem Blasheimer SC, dem MTV Bad Oeynhausen und dem SV 1860 Minden, lagen hier drei Mannschaften nahezu gleichauf.

Entsprechend motiviert ging es an die Geräte.Am Stufenbarren, einem der Paradegeräte der Mindener, nötigten die Turnerinnen dem Kampfgericht gleich zu Wettkampfbeginn Höchstnoten ab.Mit je 12,15 Punkten für Paulina Behnke und Franziska Günther, sowie 12,40 Punkten für Celina Gossen und 12,45 Punkten für Nancy Schönbeck erreichte die Mannschaft die zweithöchste Gerätewertung des Tages.Als Problemgerät stellte sich dann jedoch wieder der Schwebebalken heraus.

Obwohl die Übungen gut und sicher durchgeturnt wurden, blieben die Wertungen auf niedrigem Niveau. Mit 11,40 Punkten erreichte hier Leonie Mehnert die höchste Bewertung.„Obwohl auch hier im Laufe der Wettkämpfe eine stetige Verbesserung zu verzeichnen ist, werden wir hier kräftig an der Qualität der Darbietung arbeiten müssen,“ so Trainer Frank Eigenrauch.

Am nächsten Gerät, dem Boden, hingegen zeigten die Mädchen eindrucksvoll was in Ihnen steckt.SV1860Minden

Ein Feuerwerk aus Tanz, Akrobatik und Gymnastik riss Zuschauer und Aktive gleichsam mit.Unter donnerndem Applaus erreichten die Turnerinnen dabei ihre höchsten Wertungen des Tages.Hier erzielte Lena Hoppe 12,25 Punkte, Elina Dorn 12,35 Punkte, Franziska Günther 12,95 Punkte und Paulina Behnke sogar satte 13,00 Punkte.Als letztes Gerät stand nun noch der Sprung aus. An diesem Gerät waren die Turnerinnen des SV 1860 Minden schon am letzten Wettkampf nicht zu schlagen.Entsprechend hoch waren die Erwartungen und sie wurden nicht enttäuscht.Aus kraftvollen Anläufen flogen die Turnerinnen regelrecht über den Sprungtisch und übertrumpften dabei sämtliche anderen Mannschaften.

Mit ihrer Leistung erreichte die Mannschaft schließlich Platz 4 in der Gesamtwertung.Damit sicherte sie sich den Klassenerhalt und das Recht im nächsten Jahr an der Relegation zur nächsthöheren Liga teil zu nehmen.

„Interessanterweise waren wir an 3 Geräten leicht besser als der drittplazierte MTV Bad Oeynhausen,“ so Trainerin Marion Eigenrauch, „Nur am Balken leider nicht.“

So viel Emotionen der Turnerinnen in der höheren Liga !

Bekanntlich sind die Damen in die wesentlich schwierigere Gauliga aufgestiegen. Hier nun der Bericht des Trainers, dem man genau entnehmen kann, wie viel Erfahrung es braucht um gegen starke Konkurrenz zu bestehen:

"Der erste Wettkampf in der höheren Liga begann für die Turnerinnen des SV 1860 Minden gleich mit einem Novum. Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass nun nicht nur Ganzkörperanzüge, sondern auch das Tragen von passenden kurzen Hosen zum Turnanzug gestattet ist. „Gegenüber den teuren und kaum erhältlichen Ganzkörperanzügen, gehört eine kurze Hose inzwischen zur Standartausstattung im Training und ist daher direkt verfügbar“, so Trainer Frank Eigenrauch. „Unsere Mädchen waren entsprechend begeistert und es war sofort klar, dass alle in Hose antreten.“

Damit begann auch gleich der Stress des Trainers am Wettkampftag. Als erstes musste geklärt werden ob die getragenen Hosen zugelassen sind. Dann musste bei der Auslosung der Gerätefolgen eine Bevorzugung beantragt werden, da 2 Turnerinnen den Wettkampf früher verlassen mussten um den Varietèabend am Besselgymnasium mit zu gestalten.

Der Stufenbarren, als erstes Wettkampfgerät, musste dann noch schnell umgebaut werden, da eine der Turnerinnen einen so weiten Abgang turnt, dass sie die geplante Landezone „überfliegt“.

Für die anderen Turnerinnen war dann ein Rückbau notwendig.

Danach erfolgte das rituelle Meckern über das Gerät. Zu hoch, zu tief, zu weich , zu hart und auf jeden Fall zu rutschig. Jede Turnerin hat hier ihre eigene Meinung, die sie unbedingt noch ihrem Trainer mitteilen muss.

Der erste Schweiß des Tages floss daher zunächst beim Trainer.

Nachdem jedoch bereits die erste Turnerin, mit einer schwungvollen und technisch sauberen Übung, weit über 11 Punkte erturnte, war das Alles vergessen.

In der Folge turnten alle, unter begeisterten Anfeuerungsrufen, energiegeladene Übungen die zu immer höheren Wertungen führten.

Den Abschluss machte Nancy Schönbeck mit der dritthöchsten Bewertung des Tages.

Lediglich zwei Turnerinnen aus dem Leistungszentrum Bünde erreichten an dem Tag ein paar Zehntelpunkte mehr.

Somit setzen die Mindener Turnerinnen am ersten Gerät bereits ein starkes Signal, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Entsprechend motiviert ging es nun zum Schwebebalken, der allgemein als Zittergerät gefürchtet ist.

Hier gab es dann auch die erste „kalte Dusche“ des Tages.

Obwohl die Übungen sauber und ohne große Wackler oder Stürze durchgeturnt wurden, blieben die Wertungen auf sehr niedrigem Niveau. Gegenüber den Bewertungen aus der Relegation erreichten die Turnerinnen hier im Schnitt einen ganzen Punkt weniger.

Verwirrung und Enttäuschung machten sich daher in der Mannschaft breit.

Nach einigen Gesprächen mit den anderen Vereinen, stellte sich jedoch heraus dass es allen anderen hier auch so erging. Die Relation zwischen den Leistungen der Mannschaften stimmte, die Wertungen waren nur etwas härter als gewohnt aber dennoch korrekt.

Entsprechend erleichtert konnte man sich nun den dritten Gerät, dem Boden, zuwenden.

Leider lief es hier für die Mindenerinnen nicht so gut.

Lena Hoppe verletzte sie sich bei der Landung eines gymnastischen Sprunges am Fuß. Sie ließ sich jedoch kaum etwas anmerken und turnte ihre gesamte Übung scheinbar unbeeindruckt zu Ende. Erst nach der Übung wurde klar, wie schmerzhaft die Verletzung war und dass ein weiterer Einsatz in dem Wettkampf ausgeschlossen werden musste.

„Lena ist wirklich tough“, so Trainer Eigenrauch. „Die meisten anderen währen wahrscheinlich weinend von der Bodenfläche gehumpelt aber sie hat das für die Mannschaft durchgezogen“.

Dennoch war das für die Turnerinnen des SV 1860 Minden ein herber Schlag, denn für das nächste Gerät fiel sie nun aus. Zusätzlich verabschiedeten sich zwei Turnerinnen nun zum Varietèabend.

Entsprechend angespannt ging es für die restliche Mannschaft nun zum Sprung.

Bereits beim Einturnen zeigte die Mannschaft großen Kämpfergeist. Der Einsatz von Lena am Boden sollte nicht umsonst gewesen sein.

Im Wettkampf machte dann zunächst Elina Dorn mit einer Wertung von 11,55 Punkten klar, dass nun eine sprungstarke Mannschaft am Gerät ist.

Als nächstes haute Franziska Günther gleich den drittbesten Sprung der gesamten Konkurrenz raus und erreichte damit hervorragende 12,50 Punkte.

Doch Celina Gossen setzte noch einen drauf. Nachdem bei der Relegation noch zwei Bünder Turnerinnen besser waren, ließ sie nun nichts mehr anbrennen und erreichte mit 12,55 Punkten die höchste Wertung des Tages.

Insgesamt erreichten die Mädchen des SV 1860 Minden den vierten Platz in einer sehr hochklassigen Liga mit 8 Mannschaften."

Mannschaftsergebnisse der Liga:

Platz      Verein                                  Punkte

1             BTW Bünde                       148,75

2             MTV Bad Oeynhausen  148,70

3             KTV Bielefeld                     142,65

4             SV 1860 Minden              141,50

5             BSC Blasheim                    136,85

6             TVC Enger                           136,00

7             TuS Jöllenbeck                  134,70

8             TG Schildesche                 134,10

FranziSprung kleinFranzi bei der Sprungübung

 

Turnerinnen haben souverän den Aufstieg in die Gauliga bewältigt.

Vor zwei Jahren hatten sich die Mindener Turnerinnen in der Bezirksliga das Recht zur Teilnahme am Relegationswettkampf zur Gauliga erkämpft. Doch dann kam Corona mit all den bekannten Folgen.Doch nun war es endlich soweit. Unter strengen Auflagen und strikter Trennung der Mannschaften, konnte der Aufstiegswettkampf stattfinden.

Glücklicherweise sind in der langen Zeit der geschlossenen Sportstätten und Trainingseinschränkungen alle Turnerinnen dem Verein treu geblieben und haben jede noch so kuriose Möglichkeit zum Training und Fitbleiben genutzt.Dieses war jedoch nicht bei allen Vereinen so. Daher traten zur Relegation, anstatt ursprünglich 10 Mannschaften, nur noch 6 Mannschaften für die fünf freien Plätze in der Gauliga an.

Somit war der Aufstieg, laut Trainer Frank Eigenrauch, fast schon als sicher an zu sehen und es hätte ein entspannter Wettkampf werden können.

Doch hier machten die Turnerinnen des SVM ihrem Trainer einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Zum einen wollten sie endlich mal wieder zeigen was sie können, zum anderen waren sie aber so nervös, dass gleich mehrere Stürze am Schwebebalken als erstem Gerät den Wettkampf doch wieder spannend machten. Das sie dennoch an diesem Gerät die drittbeste Mannschaftswertung erreichten, wusste sie zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht.Gauliga 2 klein

Am Sprung hatten sie sich jedoch wieder gefangen und zeigten mit einem Feuerwerk aus kraftvollen Überschlägen und Schrauben, dass sie den Kampf um den Aufstieg ernst nahmen. Am Ende konnten Ihnen hier nur die Turnerinnen aus dem Leistungszentrum Bünde Paroli bieten.

Elina Klein

 

Diese waren, neben der Mindener Turnerin Celina Gossen, die einzigen die an diesem Gerät Wertungen über 12 Punkte erreichten.

Am Boden hatten die meisten Turnerinnen stark mit der fehlenden Federunterkonstruktion zu kämpfen. Leider war es zu diesem Termin nicht gelungen eine Halle zu bekommen in der eine solche Ausstattung vorhanden ist.Lena klein

So verzichtete auch Paulina Behnke vom SV 1860 Minden auf ihre Rückwärtsakrobatik, was eine stark reduzierte Ausgangswertung bedeutete. Dennoch schaffte sie es, mit einem energiegeladenen Vortrag und ihrer ganz eigenen Eleganz, das Kampfgericht zu überzeugen. Sie erreichte gemeinsam mit Ihrer Teamkollegin Franziska Günther die höchste Wertung der Mindener Turnerinnen.

Am letzten Gerät, dem Stufenbarren, machten die Mindener dann mit routiniert durchgeturnten Übungen den Sack zu. Einen markanten Schlusspunkt setzte hier, mit der höchsten Wertung von 12,45 Punkten, die frischgebackene Landesmeisterin der Senioren Nancy Schönbeck.

Elina
Franzi
Mannschaftsfoto mit Trainerin und Trainer
perfekt
gelungener Abschluss
elegant auf dem Schwebebalken
sichere Bodenübung
Der Aufstieg ist perfekt
Lena
Leonie
Nancy
Paulina
  • Elina
  • Franzi
  • Mannschaftsfoto mit Trainerin und Trainer
  • perfekt
  • gelungener Abschluss
  • elegant auf dem Schwebebalken
  • sichere Bodenübung
  • Der Aufstieg ist perfekt
  • Lena
  • Leonie
  • Nancy
  • Paulina
  • Elina

  • Franzi

  • Mannschaftsfoto mit Trainerin und Trainer

  • perfekt

  • gelungener Abschluss

  • elegant auf dem Schwebebalken

  • sichere Bodenübung

  • Der Aufstieg ist perfekt

  • Lena

  • Leonie

  • Nancy

  • Paulina

  • Elina
  • Franzi
  • Mannschaftsfoto mit Trainerin und Trainer
  • perfekt
  • gelungener Abschluss
  • elegant auf dem Schwebebalken
  • sichere Bodenübung
  • Der Aufstieg ist perfekt
  • Lena
  • Leonie
  • Nancy
  • Paulina

 

In der Endwertung erreichten die Mindener Turnerinnen mit dem dritten Platz souverän den Aufstieg und fiebern nun ihrem ersten Wettkampf in der Gauliga entgegen.

Gesamttabelle:

Verein                                                 Punkte

BTW Bünde                                       148,85

MTV Bad Oeynhausen                      144,60

SV 1860 Minden                                139,40

TG Schildesche                                 133,65

TVC Enger                                         131,85

TSVE Bielefeld                                  123,80

Vereinswettkampf der Turnerinnen zur eigenen Standortbestimmung

17.03.2022  Nach zwei Jahren coronabedingter Wartepause war es soweit. Endlich konnten die Turnerinnen des SV 1860 Minden wieder einen Wettkampf turnen.

Den Auftakt machten die jüngsten Teilnehmerinnen in den Altersklassen von unter 5 bis 9 Jahren. Um 9:30 Uhr trafen sich die Sportlerinnen und ihre Trainerinnen in ihren Gruppen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen ging es gleich an das erste Gerät. Die Jüngsten begannen am Sprung, bei welchem sie ein Aufhocken auf einen 90cm. hohen Kasten mit anschließendem Streck-bzw. Hocksprung zeigen mussten. Die 6 und 7- jährigen starteten am Boden. Hier waren die Grundanforderungen wie Handstand, Rolle vorwärts und Rad gefordert. Am Schwebebalken begannen die 8 und 9-jährigen, an welchem ihnen ein Pferdchensprung, ein Gleichgewichtselement und ein Rondat als Abgang abverlangt wurde. Am Reck mussten alle Mädchen einen Aufschwung turnen, sowie mindestens zwei andere Elemente.Die Mädchen absolvierten alle vier Geräte in ca. 90 min., wobei sie durch viel Applaus von den Eltern immer wieder motiviert wurden. Zum Schluss erhielt jede Teilnehmerin eine Medaille und einen kleinen Preis vom Leiter der Turnabteilung. Für die Wettkampforganisatoren war dies der schönste Moment, als alle Kinderaugen leuchteten und kleinere Patzer wieder vergessen waren.

Bildvormittag kleinBlick in die gut gefüllte Jahnhalle Foto: privat

 

Für die Trainerinnen, die Kampfrichterinnen und das Orga-Team gab es nun eine kleine Pause, in der eine erste Bilanz gezogen wurde. Für die Trainerinnen (alles treu gebliebene Turnerinnen) war es der erste Wettkampf als Trainerin und die Kampfrichter hatten auch zwei Jahre nicht gewertet, so war es auch für sie ein Neustart. Auch hatte sich ein ganz neuer „Kampfrichterfrischling“ eingefunden und einfach mal mitgemacht.

Um 13:00 starteten dann die Turnerinnen, welche 10 Jahre und älter waren mit ihrem Wettkampf. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurden zwei Gruppen eingeteilt. Hier haben zwei erfahrene Trainerinnen die Mädchen an den Geräten unterstützt. Geturnt wurden die Übungen des deutschen Turnerbundes in den Leistungsklassen vier bis sieben.

Da in dieser Gruppe das Leistungsbild sehr ausgewogen ist wurde die Siegerehrung zweimal gemacht. Einmal nach Altersklasse und einmal nach Gesamtrang. Auch hier erhielt jede Turnerin eine Medaille und einen kleinen Preis.

  

Bildnachmittag kleinObere Reihe v.l. Trainerteam Marion Eigenrauch, Nadja Klancke Untere Reihe v.l. Lena Harmening, Elenya Burchardt, Mia Lamanuzzi, Alica Felde, Cheyenne Bilek, Jamie Khalaf, Hanna Kruse, Mathilde Riechmann, Sophie Deerberg, Isabelle Schopf, Maria Abhoyan

„Bei diesem Wettkampf ging es um die Wettkampferfahrung und darum Spaß zu haben“, sagt Turntrainerin Marion Eigenrauch des SV 1860 Minden. „Die Turnerinnen brauchen Wettkampferfahrung und daher ist es wichtig, dass solche Wettkämpfe durchgeführt werden. Es geht nicht darum unbedingt die Beste zu sein, sondern um die Erfahrung, den Spaß und das Miteinander.“

Bedanken möchten sich die Trainer Marion und Frank Eigenrauch bei allen Übungsleitern, Kampfrichtern und dem Orga-Team: „Ohne diese hätte der Wettkampf nicht stattfinden können.“  

Nancy Schönbeck hat ihren Titel als Landesmeisterin erfolgreich verteidigt

14.03.2022  Sie hat es wieder getan !  Gestern wurde sie bei den westfälischen  Seniorenmeisterschaften im Gerätturnen mit einer überragenden Punktzahl  von 36,900 Punkten wieder zur Siegerin gekürt und hat sich somit auch für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Mai in Leipzig qualifiziert. Wir gratulieren natürlich  ganz, ganz herzlich ! 

IMG 20220312 WA0028

 Hierzu im Originalton von Nancy: " Gestern bin ich westfälische Landesmeisterin geworden und habe mich somit für die Deutsche Meisterschaft 2022 in Leipzig  qualifiziert.  Man war ich aufgeregt!  Marion (Eigenrauch) hat mich super betreut und gepusht.... ich bin über mich hinaus gewachsen, was an den Wertungen zu sehen sind..  Ach ist turnen schön! 

Frank Eigenrauch berichtet: 

Für Nancy begann der Wettkampf am Boden, direkt nach dem energiegeladenen Auftritt einer aktiven Bundesligaturnerin. Doch davon ließ sie sich nicht beirren und riss Publikum und Kampfgericht mit ihrer extrovertierten Art und einem strahlenden Lächeln gleichermaßen mit.

Selbst die kurze Popolandung beim Salto vorwärts wurde von ihr mit einem breiten Grinsen kaschiert. Ein donnernder Applaus aus dem gesamtem Publikum war dafür die beste Belohnung.

Ihre durchaus ansehnliche Wertung bekam sie jedoch gar nicht mehr mit, da es unmittelbar zum Sprung weiter ging.

Hier zeigte Sie dann den bisher besten Sprung seit Jahren, der von den Kampfrichterinnen mit einer Wertung über 11 Punkte honoriert wurde.

„Wahrscheinlich braucht sie diesen Stress, um erst gar nicht auf dumme Ideen zu kommen“, meinte ihre Trainerin Marion Eigenrauch mit einem Augenzwinkern.

In der nun folgenden Wettkampfpause bemerkte Schönbeck erst einmal, dass ihre eigentlichen „Angstgeräte“ nun bereits hinter ihr lagen und sie sich schon einmal auf ihr Lieblingsgerät, den Stufenbarren, freuen konnte.

Dieser erschien vielen Turnerinnen, trotz eifrigen Nachmessens, als zu eng eingestellt. So hatten etliche, insbesondere beim Flugelement vom unteren zum oberen Holm, starke Schwierigkeiten und es kam zu einigen „Hängern“ in den Übungen.

„Als im Coronawinter die Hallen gesperrt waren, habe ich in meinem Garten an einer alten Teppichstange im Schnee geturnt“, so Schönbeck dazu. „Da wird mich doch ein enger Barren nicht abschrecken“.

Entsprechend unbeeindruckt ging sie an das Gerät und turnte ihre Übung auf gewohnten Niveau und nahezu fehlerfrei durch. Manchmal ist es halt besser sich einfach nicht aufzuregen.

Trotzdem machte sich bei ihr ein wenig Nervosität vor dem letzten Gerät, dem Schwebebalken, bemerkbar. Dieses wurde jedoch von ihrer Trainerin Eigenrauch sofort, durch geschickte Ablenkungsmanöver, abgewehrt.

So turnte Schönbeck auch an diesem Gerät souverän durch und erhielt am Ende mit über 13 Punkten ihre höchste Wertung des Tages.

Der erreichte Westfalenmeistertitel berechtigt sie nun zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, welche am 12.Mai in Markkleberg bei Leibzig statt finden.

Hervorragende Leistungen der Turnerinnen in den Bezirksligen

Noch im Dezember wurden von den Turnerinnen durch wirklich klasse Leistungen die Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufstiegswettkampf in die nächsthöhere Liga  geschaffen. Beim Gerätefinale der Bezirksligen in Lübbecke zeigten Franziska Günther, Celina Gossen, Lena Hoppe, Elina Dorn und Paulina Behnke  eine exzellente Mannschaftsleistung und wurden somit für ihr konsequentes Training belohnt. 

 

Elina  am Barren
Franziska am Barren
Celina am Barren
Lena
  • Elina  am Barren
  • Franziska am Barren
  • Celina am Barren
  • Lena
  • Elina am Barren

  • Franziska am Barren

  • Celina am Barren

  • Lena

  • Elina  am Barren
  • Franziska am Barren
  • Celina am Barren
  • Lena

Aber auch in den anderen Ligen konnten sich unsere jungen Damen sehen lassen. 

In der 2. Liga ging es dann, von den teilnehmenden Vereinen, schon etwas gemischter zu. Dennoch kam es auch hier beim Sprung und Barren zu einem Showdown um den ersten Platz zwischen zwei Mindener Turnerinnen. Während Marlene Dreger sich beim Sprung noch knapp gegenüber Naemi Dorn durchsetzte, musste sie beim Barren dem Mindener Nachwuchstalent Alma Hölscher den Vortritt lassen.

Siegerehrung

 

Am Balken schlug dagegen die Stunde von Carlotta Jäger, die sich am Sprung noch mit Platz vier begnügen musste. Mit 12,20 Punkten setzte sie sich hier in einem spannungsgeladenen Finale an die Spitze. Ihre Vereinskollegin Lena Krieger erreichte mit 12,00 Punkten den dritten Platz. Naemi Dorn zeigte hier etwas Nerven und musste einen Sturz hinnehmen, der schließlich den sechsten Platz bedeutete.

Bei der 3. Liga traten die jüngsten Mindener Turnerinnen an. Hier waren es schon deutlich weniger Teilnehmerinnen als in den anderen Wettkämpfen. Die vielen Trainingspausen und Beschränkungen durch Corona zeigen beim Nachwuchs leider die größten Auswirkungen.

Auch vom SV 1860 Minden waren daher nur zwei Turnerinnen vertreten. Alya Gudenka belegte dabei am Sprung und Barren jeweils den ersten Platz. Senta Belbe erreichte den ersten Platz am Balken und den zweiten Platz am Sprung.

Die erfahrene Senioren-Starterin Nancy Schönbeck war an allen vier Geräten vertreten. Sie belegte in ihrem Wettkampf einen hervorragenden zweiten Platz. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen ganz herzlich und drücken die Daumen für ein erfolgreiches Jahr 2022.

Nancy Schönbeck legt noch einen drauf ...

Wir bereits schon gemeldet hat sich Nancy bei den Deutschen Meisterschaften mit ihrer Mannschaft hervorragend geschlagen. Hier nun der ausführliche Bericht der Trainer zu diesem herausragenden Wettkampf.  

In Köln-Troisdorf erreichte Nancy Schönbeck vom SV 1860 Minden den Vize-Meistertitel mit der westfälischen Mannschaft und den achten Platz in der Einzelwertung bei den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen im Kunstturnen.

Eigentlich waren die Erwartungen, aufgrund des pandemiebedingt sehr stark eingeschränkten Trainings, in diesem Jahr nicht besonders hoch.

Hoch war hingegen die Nervosität vor dem Wettkampf, zu der auch die besonders restriktiven Coronaauflagen des örtlichen Ordnungsamtes beitrugen.

Mehrfache Eingangskontrollen und insbesondere das durchgehende Tragen von Masken waren stark belastend. Nur für das direkte Turnen am Gerät und Fotoaufnahmen zur Siegerehrung wurden Ausnahmen gewährt. Mehrfach waren die Masken so feucht, dass sie ausgetauscht werden mussten.

Beginnend mit dem Balken als erstem Gerät forderte diese Nervosität gleich ihren Tribut. Ein Sturz beim Aufgang beendete die Hoffnung auf eine ähnlich hohe Wertung wie bei den westfälischen Meisterschaften und einem entsprechend guten Einstieg in den Wettkampf. Die restliche Übung gelang jedoch so gut, dass zumindest der Anschluss an die Konkurrenz gehalten werden konnte.

Am Boden als zweites Gerät lief es dagegen schon besser. Den Vorwärtssalto landete Schönbeck zwar immer noch sehr tief aber immerhin ohne Sturz. Das Problemteil war damit geschafft und entsprechend gelöst konnte sie den Rest des Programms angehen. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht begeisterte sie das Publikum und Kampfgericht. Ein donnernder Applaus und eine wohlwollende Wertung belohnten sie dafür.

Nun ging es zum Sprung, der Schönbeck in der Vergangenheit immer die größten Probleme bereitete.

Doch, noch euphorisiert vom Boden, bewies sie hier eindeutig, dass dieses tatsächlich der Vergangenheit angehört.

Mit einem hohen Einsprung und einer weiten zweiten Flugphase beim Handstützüberschlag erreichte sie hier ihre höchste Wertung des Wettkampfes.

Das letzte Gerät, der Stufenbarren, sorgte dann noch mal für Hektik.

Durch mehrfaches Verstellen der Gerätebreite hatte sich die Verspannung dermaßen verkeilt, dass das Gerät bei der Turnerin vor Schönbeck bereits bedenklich wackelte. Diese Turnerin konnte nur mit Mühe noch ihre Übung beenden.

Schnell organisierte Trainer Frank Eigenrauch zwei weitere, kräftige Turner mit deren vereinten Kräften die Stahlseile schließlich wieder ordnungsgemäß verspannt werden konnten.

Trotz dieser kurzen Aufregung konnte Schönbeck so ihren Wettkampf mit einer respektablen Leistung an diesem Gerät beenden.

Die große Überraschung kam schließlich bei der Siegerehrung.

Mit weniger als einem halben Punkt Abstand hinter dem Bayrischen Turnverband belegte die Mannschaft des Westfälischen Turnerbundes den zweiten Platz und erreichte somit den Vizemeistertitel in der Altersklasse 40+.

Neben Nancy Schönbeck vom SV 1860 Minden turnten in dieser Mannschaft Silvie Wentzell vom VTB Siegen, sowie Mareike Fleischer und Annika Hunger vom VFL Kamen.

In der Einzelwertung belegt Schönbeck den achten Platz und konnte somit wieder, gegenüber dem Vorjahr, um einen Platz aufrücken.

Mannschaft kleinganz links: Nancy Schönbeck

Nancy Schönbeck Vizelandesmeisterin im Gerätturnen

04.10.2021  Und wieder ein schöner Erfolg für unsere erst kürzlich von der Stadt geehrten Turnerin Nancy Schönbeck. Ihr Trainer berichtet:

Schönbeck erreicht Vizetitel bei Westfälischen Meisterschaften

In Rheda-Wiedenbrück sicherte sich Nancy Schönbeck vom SV 1860 Minden mit dem Vize-Meistertitel bei den Westfälischen Meisterschaften der Seniorinnen im Kunstturnen die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften, die im Oktober in Köln-Troisdorf stattfinden.

Im Turnen gilt man bereits mit 30 Jahren als Senior. Bei diesen Meisterschaften treten hochkarätige Leistungssportlerinnen an die teilweise bis in die 1. Bundesliga aktiv sind. Gleichzeitig sind jedoch auch Athletinnen im höheren Alter bis Ü 80 dabei, die eindrucksvoll belegen wie fit man bis ins hohe Alter sein kann.

Obwohl pandemiebedingt für die meisten Teilnehmerinnen erst seit wenigen Wochen ein normales Training wieder möglich war, wurden bereits sehr beeindruckende Leistungen gezeigt. Saltos und Schrauben am Boden, Riesenfelgen und Flugelemente am Barren, Tsukaharas am Sprung und sogar Saltos am Balken waren zu sehen.

Auch für Nancy Schönbeck bestand über Monate das Training aus Übungen an der Reckstange im eigenen Garten, Fithalten beim Freilufttraining des SV 1860 Minden, Bodenturnen im Wohnzimmer und ähnlichem. Das alles wurde per Videokonferenz und Analyse von Ihren Trainerehepaar Marion und Frank Eigenrauch begleitet.

So konnte Schönbeck auf den Meisterschaften ihr volles Programm ohne Einschränkungen zeigen.

Während Sie bei der Bodenakrobatik leider einen Sturz hinnehmen musste, hielt sich dafür am Balken schadlos und erreichte hier mit 11,60 Punkten für eine tadellose Leistung ihre Tageshöchstwertung.

Nachdem auch Sprung und Stufenbarren zwar noch nicht perfekt aber immerhin zufriedenstellend liefen, konnte Schönbeck bei der Siegerehrung freudestrahlend Ihren Vizemeistertitel in Empfang nehmen.

„Ausruhen kann sie sich jedoch jetzt noch nicht“, so Trainer Eigenrauch „ Nun gilt es besonders eifrig zu trainieren, denn die Deutschen Meisterschaften stehen vor der Tür“.

Nancy1 klein

 

Ab sofort ist wieder Training in den Hallen möglich

 2.09.2021 Die genauen Daten zu Zeit und Ort  findet ihr in der obigen Übersicht "Trainingszeiten"    Die aktuelle CoronaschV. ist dabei natürlich immer zu beachten. 

Grertturnen eins